Atlastherapie
Der Atlas (1. Halswirbel) ist Träger des Kopfs und spielt in der Wirbelsäule eine sehr wichtige Rolle. Im Atlantooccipitalgelenk (C0-C1) befinden sich sehr viele Haltungsrezeptoren. Eine Fehlstellung oder Blockierung verändert die ganze Körperhaltung und kann massive Beschwerden vielfältiger Art auslösen. Folgende Hirnnerven stehen in direktem Bezug zum Atlas: N. vagus (10. Hirnnerv), N. accessorius (11. Hirnnerv), N. glossopharyngeus (9. Hirnnerv).
Folgende Beschwerdebilder können u.U. durch eine Fehlstellung oder Blockierung des Atlas (1.Halswirbel) hervorgerufen werden:
- Migräne
- Kopfschmerzen
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Tinnitus
- steifer Nacken, Nackenschmerzen
- Bewegungseinschränkung des Kopfes
- chronische Muskelverspannungen
- Schulterschmerzen
- Rückenschmerzen
- Lumbago oder Hexenschuss
- Armschmerzen (Zervikobrachialgie)
- Trigeminusneuralgie
- Fazialisparese (Gesichtslähmung)
- Beckenschiefstand (anscheinend unterschiedliche Beinlängen)
- Hüftgelenksschmerzen
- Bein-, Knieschmerzen
- kalte Hände und kalte Füße
- Herzrythmus-Störungen
- erhöhter Blutdruck, erniedrigter Blutdruck
- Verdauugsstörungen
- Magenübersäuerung
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- psychische Beschwerden
- ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung)
- ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)
- Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Störung)
Um Störungen der obengenannten Strukturen und deren Folgen zu beseitigen, hat sich eine Atlaskorrektur sehr bewährt. Jedoch würde ich mir nicht
"Atlastherapie"
aufs Türschild schreiben und dann jeden Patienten damit behandeln... Es kommt durchaus vor, dass der Atlas (erster Halswirbel), nur als Reaktion oder Kompensation einer andere Störung sekundär verschoben ist. In dem Fall suche ich die primäre Störung und löse diese zuerst. In den allermeisten Fällen reguliert sich die Position und Bewegung des Atlas dann von alleine.
